Monument Valley

Das Ziel für den 2. Tag unserer Rundreise war das Monument Valley. Da wir von Cameron noch ca. 200km zu fahren hatten, sind wir früh hoch und haben uns rechtzeitig auf den Weg gemacht. Leider war auch heute der Wettergott zunächst nicht auf unserer Seite. Als wir beim Park ankamen regnete es sogar und so entschlossen wir erst mal weiter zufahren.

Google-Maps Route

Butler Wash Ruinen

Um uns die Zeit zu vertreiben, drehten wir eine große Runde durch die Gegend entlang der 261, 95 und 191. Vor allem die Serpentinen an der 261, der Moki Dugway, machten wirklich Spaß und die Ausblicke waren gigantisch. Fotos gibts später, denn das Wetter war am nächsten Tag viel besser. Da es wieder anfing zu regnen sind wir einfach immer weiter gefahren. Das National Bridges Monument haben wir wetterbedingt auch wieder ausgelassen. Auf der Fahrt Richtung Osten wurden die Wolken endlich etwas dünner und da uns im Auto auch langsam langweilig wurde, machten wir einen kurzen Halt für eine kleine Wanderung. Eher zufällig haben wir den Parkplatz zu den Butler Wash Ruins gefunden. In nur einigen Minuten erreicht man den Aussichtspunkt auf die 1300 Jahre alten Indianerruinen.

Monument Valley

Nach diesem kurzen Ausflug sind wir mit dem Auto weiter. Die Landschaft entlang der 95 ist wirklich bezaubernd schön. Hier macht das Autofahren noch Spaß. Auch die Einsamkeit auf den Straßen ist fantastisch, so sind mir auf der gesamten 95 viellecht 5 Autos entegegen gekommen. Da sich das Wetter etwas besserte, wagten wir einen 2. Anlauf in Richtung Monument Valley.

Unterwegs kam dann immer mehr die Sonne raus, so dass die Vorfreude immer weiter anstieg. Schon vor Ankunft im eingentlich Park begrüßen einen die riesigen wunderschönen Tafelberge. Da die Wolken stellenweise komplett verschwunden sind und die Sonne auf die Berge schien mussten wir einfach anhalten und erste Fotos schießen.


Am Eingang angekommen zahlten wir die vergleichsweise günstigen 6$ Eintritt (das können die Indianer auch anders) und sind erst mal zum Parkplatz des Visitor Centers gefahren. Von hier hat man die perfekten Panoramablick auf das Monument Valley. Aber seht einfach selbst:

Von hier aus startet auch der Valley Drive. Der 25km lange Rundweg führt einen durch das gesamte Monument Valley und und so hat man, wenn auch nur ansatzweise, die Möglichkeit dieses weite Gelände selbständig zu erkunden. Für den gesamten Weg sollte man ca. 3 Stunden einplanen, wir haben nur unwesentlich länger gebraucht. Unterwegs kann man an einigen Stops auch an geführten ausritten Teilnehmen oder sich am John Fords Point einen "Deko"-Reiter mieten um das perfekte (gestellte) Foto zu machen. Wir haben drauf verzichtet. So jetzt aber rein in das sandige vergnügen.

Weitere Infos über das Monument Valley und über den Valley Drive findet ihr hier:
http://www.americansouthwest.net/utah/monument_valley/index.html

Vor etwa 50 Millionen Jahren war das gesamte Areal ein 2100m hohes Felsplateau, welches aus hartem und weichem Sandstein bestand. Die Erosion, Wind, Regen und große Temperaturwechsel, wusch dann mit der Zeit vor allem das weiche Gestein zurück. Übrig geblieben sind die bis zu 300m hohen Tafelberge des Monument Valley.

Nach fast 4 Stunden haben wir uns auf den Weg zum Hotel gemacht. Vorher sind wir aber noch schnell zur Gouldings Lodge in den Supermarkt und haben uns Verpflegung für den Abend und den nächsten Tag gekauft. Auf dem Rückweg Richtung Mexican Hat erwartet einem im Rückspiegel noch ein wahnsinniges Bild.


In Mexican Hat übernachteten wir im San Juan Inn. Auch diese Lodge ist absolut empfehlenswert. Direkt am Hang zum San Juan River befinden sich die Zimmer und so kann man von der Terasse den Sonnenuntergang beobachten. Wir waren leider etwas zu spät, was aber auch nicht wirklich tragisch war. Bezahlt haben wir 90$ die für die Nacht, was absolut angemessen ist. Im Gouldings oder "the View" hätten wir mindestens das doppelte oder dreifache gezahlt.

Am nächsten Morgen sind wir nach Norden zum Arches National Park.

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