Battery Park

Staten Island Ferry

Nach dem wir beim Anflug New York schon aus der Luft betrachten durften, ging es direkt nach Ankunft in Richtung Battery Park um von dort die kostenlose Staten Island Ferry zu nehmen. Die Fähre ist die einzig direkte Verbindung von Manhatten nach Staten Island und wird im Jahr von fast 20 Mio Fahrgästen genutzt. Die 8km lange fahrt dauert ca 22 Minuten und ist aufgrund der spektakulären Sicht auf die New Yorker Skyline und die Freiheitsstatue ein absolutes Touristenhighlight.

Die Fähre war mehr als gut besucht, dennoch hatte ich das Glück und konnte einen Platz direkt am Heck ergattern und hatte somit einen freien Blick. Die Aussicht war wirklich gigantisch und das auch noch kostenlos. Nebenbei hatten wir auch noch Geleitschutz von den Coast Guards. Ganz schön Paranoid die Amis... naja leider zurecht. Aber seht einfach selbst:

Battery Park

Nach diesem tollen Ausflug haben wir uns dann erstmal den Battery Park genauer angeguckt. Er wurde in den 70igern angelegt und ist ein toller Kontrast zum restlichen lauten und hektischen New York. Von hier starten die Bootstouren nach Ellis Island und zur Freiheitsstatute. Die Touristenströme locken natürlich Artisten, Akrobaten und Musiker an und so gibt es überall etwas zu gucken, was auch die vielen herumstehenden Menschentrauben erklärt. Außerdem findet man hier die Skulptur "The Sphere". Dieser Bronzene Globus stand bis zum 11.9.2001 zwischen den beiden Türmen des World Trade Centers. Überraschend blieb die Skulptur trotz starker Schäden intakt und steht nun hier als Mahnmal. Nach Fertigstellung des Freedomtowers soll the Sphere an seinen Ursprungsort zurückkehren.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die "Church of Our Lady of the Rosary". Diese kleine Kirche scheint der Zukunft zu trotzen und so steht sie zwischen riesigen Glastürmen... ein wirklich schönes Bild.

Financial District

Vom Battery Park ist es nicht mehr weit bis zum Financial District. Erste Station war der Charging Bull am südlichen Ende des Broadways. Dieser 3 Tonnen schwere Bulle symbolisiert die stetig steigenden Kurse und eine Berührung soll für steigende Kurse im Portmonee sorgen ;) Das wussten leider auch alle anderen und so wurde der Bulle vor allem von Japanern ständig betatscht und umzingelt. Es war gar nicht so einfach ein Foto zu machen, aber irgendwann war ich mal schneller als die restliche Meute und es hat geklappt. Jetzt noch ein paar Schritte nach Norden, an der Trinity Church rechts ab und schon ist man an der Festung der New York Stock Exchange. An der Börse wimmelte es nur so vor Sicherheitspersonal, aber das ist ja mittlerweile überall so in New York. Zumindest waren die ganzen Polizisten auf ihren Pferden recht photogen.

Das Gebäude selbst ist mit seinen riesigen Säulen und der davor gespannten Flagge schon recht eindrucksvoll. Seit 1903 befindet sich die NYSE hier in der Wall Street nr. 11. Nach dem wir den Finanztempel in seiner vollen Pracht abgelichtet hatten, sind wir zum Ground Zero. Früher waren hier die Twin Tower das Highlight. Heute befindet sich immer noch ein riesiges Loch an dieser Stelle und das ist den Amerikaner anscheinend so unangenehm, dass Ground Zero komplett verhangen wurde. Findet man eine Lücke zum gucken oder fotografieren, so wird man von den Wachen zurückgepfiffen. Leider konnte ich nicht mehr als viele große Kräne erkennen.

 


Am Abend ging es noch zum Times Square... ansonsten gehts hier zurück zur Übersicht.