Washington

Nach dem uns die größte Stadt der USA schon begeistert und fasziniert hat, durfte sich anschließend die Hauptstadt beweisen. Mit einer noch kleineren Embraer sind wir vom Flughafen JFK nach Washington D.C., Ronald Reagan Airport geflogen. Der Vorteil dieses Flughafens ist die absolut zentrale Lage, mit U-Bahn Anbindung. In nur wenigen Stationen waren wir im Zentrum und an unserem Hotel, dem Washington Marriott at Metro Center.

Auch hier hatten wir mit Priceline richtig Glück und bekamen dieses 4*Hotel für 60€ die Nacht. Es befindet sich direkt in Downtown zwischen großen Bürogebäuden. Das hatte aber auch einen Nachteil. Am Sonntag und am Labor Day waren die Straßen wie ausgestorben. Die Ruhe tat nach den hektischen Tagen in New York aber auch ganz gut, den Straßenlärm haben wir jedenfalls nicht vermisst. Das Weiße Haus ist zu Fuß gut zu erreichen und The Mall erreicht man perfekt mit der U-Bahn. Das Hotel selbst war auch klasse, kostenloses Internet, einen Starbucks in der Lobby und ein hervoragendes Zimmer.

 

White House

Nach Ankunft sind wir direkt zum Weißen Haus. Auf dem Weg sind wir an ein paar interessanten Gebäuden vorbei gekommen, unter anderem dem Treasury Buidling, dem Sitz des amerikanischen Finanzministeriums. Das weiße Haus befindet sich diekt dahinter, also eigentlich nur noch rechts ab und dann müssten wir direkt davor sein. Leider wurde aus dem rechts abbiegen nichts. Das ganze Areal war weiträumig abgesperrt. Von berittenen Polizisten wurden wir bis zur Mitte der Ellipse geschickt, Luftlinie ca 500m - na klasse.
Also Teleobjektiv raus und das Beste draus machen...


Man beachte auf dem letzten Foto die Scharfschützen auf dem Dach. Keine Ahnung was da los war, jedoch war es ganz schön nervig, dass wir nicht dichter ran durften.

Washington Monument

Als nächstes kamen wir zum Washington Monument. Der bis heute höchste Obelisk der Welt war nach seiner Fertigstellung 1884 mit 169m das höchste Gebäude der Welt und löste den Kölner Dom ab. Die Bauzeit betrug fast 40 Jahre, wurde aber durch den amerikanischen Bürgerkrieg und häufige Geldprobleme mehrfach unterbrochen.

 

Second World War Memorial

Direkt an das Washington Monument grenzt das Second World War Memorial an. Es wurde erst im Mai 2004 eingeweiht und für mehrere Mio. Dollar hauptsächlich privater Spenden gebaut. Auf der so genannten Freedom Wall befinden sich 4.048 goldene Sterne, wobei jeder Stern für 100 gefallene amerikanische Soldaten steht.

Kapitol

Als nächstes stellten wir uns die Frage ob wir weiter Richtung Lincon Memorial oder Capitol gehen sollten. Wir entschieden uns für das Captiol. Auch wenn ich bereits im voraus wusste wie groß das ganze Gelände ist, wurde es mir erst unterwegs richtig klar. Über 4km erstreckt sich die National Mall vom Lincon Memorial bis zum Capitol. Bereits vom Washington Monument wirkt das Capitol zum greifen nah, aber der Weg kommt einem unendlich lang vor, vor allem bei 30Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Unterwegs kommen wir an den vielen Museen des Smithsonians vorbei, haben einen Besuch aber erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben ;) Irgendwann erreichten wir dann auch das Capitol. Ein wirklich riesiger Komplex. Besonders beeindruckend ist die mit Säulen versehene Kuppel.


Das Kapitol war neben dem Weißen Haus übrigens eines der ersten größeren Gebäude in der Retortenstadt Washington. 1793 legte George Washington den Grundstein und bereits 7 Jahre später zog das Parlamant, trotz der parallelen Bautätigkeiten, in den fertiggestellten Nordflügel ein. Die Fertigstellung erfolgte 1823, aber ab 1851 wurde das Kapitol um die bekannte Kuppel und zusätzliche Gebäudeteile erweitert.

Da uns die schwüle Hitze ziemlich zu schaffen machte, entschieden wir uns zurück zum Hotel zu gehen. Der kürzeste Weg ist die Pennsylvania Avenue. Sie ist eine 11km lange Querverbindung durch die ganze Stadt. Auf dem Teilstück zwischen Capitol und Weißem Haus befinden sich noch viele weitere staatliche Gebäude. Interessant ist vielleicht das Old Post Office, dessen 96m hoher Turm bestiegen werden kann. Wir haben jedoch darauf verzichtet.


Der nächste Tag startete dann mit viel Regen, ob wir trotzdem was draus gemacht haben seht ihr auf Seite 2.

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