Brüssel 2010

Tag 1

Tag 2


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Ende März mussten wir dringend noch ein paar Tage Resturlaub aus dem Jahr 2009 abbummeln. Da es zu hause natürlich viel zu langweilig ist, musste es irgendwo hingehen. Wir entschieden uns für ein Besuch in der Stadt der Pralinien und Waffeln,... Brüssel. Als nächstes stand die Hotelsuche an. Nach langer Suche entschieden wir uns für das Hotel Bloom.
Das Doppelzimmer (Panorama Room) kostete die Nacht knapp 100€. Dafür bekamen wir aber auch einen wirklich tollen Blick über Brüssel bis zum Atomium. Das Hotel war wirklich klasse, Tripadvisor sieht das übrigens ähnlich. Es ist absolut stylisch und modern eingerichtet. Jeder Raum wurde von einem anderen Künstler/in gestaltet und ist somit ein unikat. Aber seht einfach selbst.

Das Hotel befindet sich direkt am Rand des Stadtzentrums. Zum Grand Place sind es knap 2km Fußweg, wobei dieser auf keinen Fall langweilig wird, da es die ganze Zeit durch die Haupteinkaufsstraße, der Nieuwstraat, geht. Praktisch ist auch die U-Bahnhaltestelle direkt vor der Tür.


Am ersten Abend sind wir gleich zwei mal Richtung Zentrum, da unser erster Ausflug durch einen starken Schauer unterbrochen wurde.
Direkt neben dem Hotel gibt es gleich die erste Sehenswürdigkeit, Botanique. In dem im 19 Jh. angelegetem Park, befindet sich ein noch viel schöneres Gewächshaus, welches im perfekten Kontrast zu den vielen neuen Hochhäusern steht. Leider konnten wir aus Zeitmangel nicht von der inneren Schönheit überzeugen.

Nach ein paar 100m biegen wir in die Nieuwstraat ab. Wer shoppen will ist hier erstmal richtig und kann sich in den vielen Läden austoben. Wir gehen jedoch unbeirrt weiter und stoßen nach ein paar Metern auf die Galerie du Nord. Wir schlender kurz durch die wunderschöne überdachte Einkaufsstraße und gehen im Anschluss weiter Richtung Süden. Eine weitere schöne und viel größere Galerie befindet sich ganz in der Nähe. Die Galerie Royales Saint Hubert wurden bereits 1847 eröffnet und ist mir über 200m Länge viel größer als die zuerst besuchte. Sie ist auch Vorbild für die heute viel berühmtere Galleria Vittorio Emanuele. In den Galerien und natürlich auch sonst überall befindet sich eine Vielzahl von Pralinienläden. Die Preise variieren von mittelmäßig bis sehr teuer. In einem dieser Läden haben wir uns für das kommende Osterfest eingedeckt und ich kann nur sagen suuuper lecker.
Wir treffen irgendwann auf der linken Seite auf eine alte Kirche an der sich viele Schmuckläden befinden. Die Eglise St-Nicolas wurde im 11.Jh erbaut und ist somit eine der ältesten in Brüssel.


Von hier sind es nur noch ein paar Meter vobei an Schokoladenläden und Schmuckgeschäften bis zum Grand Place. Bereits seit dem 11. Jh befand sich hier das Zentrum Brüssels. Im August 1695 wurde das gesamte Zetrum durch einen Angriff französischer Truppen zerstört. Im Anschluss wurde alles schnell wieder aufgebaut und es entstand ein geschlossenes braockes
Ensemble. Dieser beeindruckende Platz wurde schließlich 1998 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Das schönste Gebäude ist mit sicherheit das Stadhuis bzw Hôtel de Ville. Über allem auf dem Platz thront der 96m hohe Turm des Rathauses.
Wir waren insgesamt 3 mal hier. Direkt nach der Ankunft, am Abend und am Morgen bevor wir gefahren sind. Sowohl am Abend als auch am Morgen hatten wir perfektes Wetter und konnten ohne Ende fotografieren.


Nur ein paar Meter südlich befindet sich der Manneken Pis. Man sollte bei einem Besuch aber nicht zu viel erwarten. Denn vor lauter Touris ist die nur 61cm große Bronzestatute kaum zusehen. Seit 1619 ist die Figur an diesem Fleck zu finden, wobei das Orginal 1965 durch eine Kopie ausgetauscht wurde, da es häufig zu Diebstählen kam.


Das wars dann auch für den Tag und wir entspannten noch etwas im Hotel. Hier seht ihr was wir am nächsten Tag unternommen haben.

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