Paris 2008

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Nach meinem Diplom hatte hatte ich noch etwas über eine Woche frei bevor der neue Job startete. Meine Freundin und ich entschieden uns dazu noch ein paar schöne Tage in Paris zu verbringen. Mit Easyjet sind wir von Hamburg nach Paris CDG. Am Airport wollten wir uns dann ein Ticket für die RER (S-Bahn) kaufen, doch leider konnte man nur mit Kleingeld Bezahlen, aber wer hat schon fast 20€ klein in der Tasche. Naja egal, ab zum Schalter. Klass... 100m Schlange. Da hatte ich keine Lust drauf und bin lieber Ziellos mit schlechter Laune durch die Halle geirrt. Nach ein paar Minuten hab ich dann zufällig im Schaltergebäude einen Wechselautomaten gefunden. Also schnell das Ticket gekauft und an die Bahn Richtung Gare du Nord. Jetzt nur noch zwei U-Bahn Stationen bis "Jacques Bonsergent" und schon sind wir an unserem Hotel Magenta.

Ich kann das Hotel absolut empfehlen. Wie immer habe ich bei der Buchung nach einem Zimmer in einem hohen Stockwerk gebucht. Dieser Wunsch wurde mir auch erfüllt und der Blick der uns erwartete war wirklich genial. Wir hatten einen tollen Blick auf den Eifelturm und die Basilika Sacré-Cœur de Montmartre. Aber nicht nur der Blick auch das Hotel und das Zimmer war sehr gut. Auch wenn das Zimmer sehr klein war, was aber nix besonderes in Paris ist, war es sehr sauber und modern. Hier ein paar Impressionen:


Natürlich sind wir nicht nur nach Paris um die Aussicht aus dem Hotelzimmer zu genießen. Also ab in die U-Bahn. Unser erstes Ziel war die Pariser Oper. Dieses wirklich wunderschöne und opulente Gebäude wurde 1875 durch Charles Garnier im Auftrag von Napoleon dem III. erbaut. Es übrigens der Originalschauplatz der Geschichte des Phantoms der Oper. Während der Urauführung wurden mysteriöse Geräusche aus dem Untergrund gehört und ein noch nie völlig aufgeklärter Unfall, bei dem das Gegengewicht des tonnenschweren Kronleuchters herunterstürzte und die 56jährige Concierge Madame Chomette tötete, erzeugten Angst und den Mythos über einen Operngeist, dem Phatom der Oper. Unter der Oper befindet sich auch der unterirdische See auf dem der Mann mit der Maske srumschipperte.

Auf der Rue de la Paix gehen wir zum Place Vendôme. Er ist einer der 5 königlichen Plätze von Paris. Er wurde 1720 fertiggestellt und im Zentrum befand sich zu Beginn eine Reiterstatue des Sonnenkönigs, Ludwig der XIV. Während der französischen Revolution wurde sie 1792 gestürzt. Ein neuer Imperator ließ aber nicht lange auf sich warten um sich auf dem frei gewordenem Platz zu verewigen. Napoleon der I. baute Anfang des 19. Jahrhunderts eine 44m hohe Triumphsäule, mit ihm auf der Spitze, aus Bronze im Stil der Trajanssäule aus Rom. Hier ist auch das berühmte Ritz in dem Lady Diana vor ihrem Tod übernachtete. Wir gehen weiter in Richtung Place de la Concorde. Von der Terasse des Jardin des Tuileries werfen wir einen aller ersten Blick auf den beleuchteten Eiffelturm. Die Fotos hierzu kann ich leider nicht zeigen, denn Fotos vom beleuchteten Eiffelturm sind urheberrechtlich geschützt.

Der Place de la Concorde ist der größte Platz in Paris und der 2. größte in Frankreich. Er wurde 1775 angelegt und auch hier befand sich im Zentrum eine Reiterstatue, von Ludwig dem XV., die während der franz. Revolution zerstört wurde. Als "Ersatz" wurde 1836 der Obelisk von Luxor aufgestellt. Der über 3000 Jahre alte und 22m hohe Obelisk war ein Geschenk des ägyptischen Königs an Frankreich. Hier startet auch die Avenue des Champs-Élysées und man einen freien Blick bis zum Triumphbogen.

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