Paris 2008

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Versailles

Mit der RER sind wir zur Haltestelle Versaille Rive Gauche. Ich weiß gar nicht mehr genau was das Ticket gekostet hat, es waren aber keine 10€. Vom Bahnhof sind höchstens 10min bis zum Schloß. Bereits aus der Ferne war zu erkennen, dass der Vorplatz mit Menschen überfüllt war. Sowohl vor der Kasse als auch vor dem Eingang gab es eine riesige Schlange. Da ich kein Freund des Anstellens bin, haben wir uns eine Besichtung des Inneren geschenkt. Das war auch gar nicht so wichtig, denn schon das Äußere überzeugte uns voll und ganz. Auch wenn man sich nur den Garten anschaut, so kann man hier locker einen ganzen Tag verbringen. Er umfasst ganze 8km². Hier hat sich der Sonnenkönig wirklich Mühe gegeben. Zig Seen, Teiche, Brunnen, Statuen säumen den Park. Die Bäume sind in verschiedenste Formen geschnitten. Einfach alles ist hier bis ins feinste Detail gestalltet. So spazieren wir einfach die ganze Zeit durch den Garten und desto tiefer wir in den Park gehen, um so leerer und einsamer wurde es. Es war wirklich toll. Einzig das Wetter spielte nicht wirklich mit. Egal, toll war es trotzdem.

Eiffelturm

Nach unserem Versaillesauslfug sind wir zurück in die Stadt. Was noch auf unserer Liste fehlte war der Blick vom Eiffelturm. Mit der Bahn sind wir in Javel direkt an der Seine ausgestiegen. Von hier aus sind es noch gute 2km bis zum Eiffelturm. Wir wechseln auf das westliche Seineufer und genießen den Blick auf den Turm. Unterwegs treffen wir noch auf eine Kopie der Freiheitsstatue. Sie ist eine 11,5m hohe Replik des Orginals und ein Geschenk der USA an Paris.


Nach gut einer halben Stunde erreichen wir den Eiffelturm. Wir stellen uns in eine der gefühlt einen Kilometer langen Schlange. Irgendwie hatten wir das Gefühl das es gar nicht vorwärts ging. Zum Glück konnten wir uns beim Anstellen abwechseln, so dass sich einer auf einer Bank etwas ausruhen konnte. Nach gut 1,5 Stunden war es dann endlich so weit und wir erklommen das Dach von Paris. Der Ausblick von hier oben ist wirklich fantastisch. Interessant finde ich, wie jede Großstadt ihren eigenen Charakter von versprüht. Paris begrüßte uns in einem schönsten Weiß. Aber sehr einfach selbst.

Als wir wieder in die kleinen Kabienen quetschten und den Weg nach unten antraten, riss auf einmal der Himmel auf. Wir gingen schnell zum Place du Trocadéro und schoßen ein paar schön sonnige Fotos. Auch sonst wird einem hier oben nicht langweilig. Ein haufen Straßenkünstler, Artisten und Musiker unterhalten hier die Zahlreichen Touris.

La Defense

Zum Abschied haben wir uns den modernsten Stadtteil von Paris angeschaut. Beginn der Planung von La Defense war in den 60iger Jahren. Ein richtiger Boom startete aber erst Anfang der 80iger. Geprägt wird der Stadtteil von den Zahlreichen Hochhausbauten in dessen Zentrum der Grand Arche steht. In Form eines über 110m Hohen Triumphbogen bildet er das Ende der berühmten axe historique. Heute sind hier 14 der 20 größten französischen Unternehmen vertreten.


Nach ein paar Fotos haben wir uns wieder auf den Weg ins Hotel gemacht. An unserem letzten Abend haben wir einfach noch mal den Blick auf den Eiffelturm genossen bevor es am nächsten Tag wieder zurück gen Heimat ging.

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