Pisa & Florenz 2007

Pisa

Florenz

Ein super günstiges Flugangebot brachte uns im Oktober 2007 mit easyjet von Berlin in die Toskana. In nur 4 Tagen versuchten wir die touristischen Highlights Pisa und Florenz zu erkunden. Der Flieger bringt uns direkt nach Pisa von wo aus unsere Reise startete.

Pisa

Pisa ist neben Florenz der zweite große Hauptanziehungspunkt in der Toskana. Die 90.000 Einwohnerstadt ist weltbekannt für den schiefen Turm. Hierzu aber später mehr.

Gelandet sind wir auf dem kleinen Flughafen Aeroporto Galileo Galilei von wo aus wir mit dem Bus in die Innenstadt zu unserem Hotel gefahren sind. Wir übernachteten für eine Nacht im Hotel Verdi, was ich durchaus weiter empfehlen kann. Nach dem einchecken und sind wir gleich in Richtung Piazza del Doumo. Es sollte der einzige Tag für uns in Pisa sein und so mussten wir uns beeilen um das ganze "Pflichtprogram" abzuarbeiten. Als erstes kommen wir auf den Piazza dei Cavalieri, dem Platz der Ritter. Er ist der Hauptplatz in Pisa und einer der bedeutensten Renaissanceplätze in Europa. Angelegt wurde der Platz in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Er wird umzingelt von mehreren Palästen und einer Kirche. Leider wurde der opulente Palazzo della Carovana gerade saniert und war voll verpackt und so konnte der Platz seinen vollen Charm nicht versprühen.


Vom Piazza dei Cavalieri sind es nur ein paar hundert Meter bis zum Piazza Del Doumo, mit seinem schiefen Turm. Wir gehen über die Via Santa Maria. Dies ist quasi die "Hauptzubringerstraße" und dementsprechend wird hier haufenweise Touristennepp verkauft und die Preise in Restaurants sind auch extrem überzogen. Desto dichter man an die Piazza del Doumo kommt desto teurer wird es.

Die Piazza del Doumo wird überragt von dem opulenten Dom und dem von überall weither sichtbarem Campanile, dem schiefen Turm von Pisa. Hinzu kommt noch das Baptisterium und das Camposanto.

Insgesamt wurde über 300 Jahre gebaut um das gesamte Ensemble fertigzustellen. Im Jahre 1987 wurde dann das Gelände zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Dom galt als Vorbild für den heute noch berühmteren Dom zu Florenz. Direkt gegenüber vom Haupttor befindet sich das Baptisterium. Sie ist mit über 100m Umfang und 54m Höhe die größte Taufkirche der Welt. Am nördlichen Ende des Platzes befindet sich der Camposanto Monumentale. Von außen ist die Friedhofsanalage recht unspektakulär, im Inneren befindet sich aber ein riesiger Kreuzgang.

Ganz klarer Star auf dem Platz ist der 54m hohe freistehende Glockenturm, der schiefe Turm.
Er wurde auf einem sandigen und lehmigen Boden errichtet und noch während der Bauphase begann der Boden sich abzusenken und der Bau musste gestoppt werden und der Rohbau wurde begradigt. Später wurde der Turm sogar bewusst schief gebaut um die Neigung auszugleichen. Nichts half und so muss der Turm bis heute aufwändig stabilisiert werden. Am Abend statteten wir dem Turm noch einen Besuch ab und machten noch ein paar schöne Fotos.


Auf dem Rückweg haben wir einen Abstecher zum Arno gemacht. Er teilt die Stadt ziemlich genau im Zentrum und mündet nur einige Kilometer weiter westlich im Meer. Links und rechts vom Fluss befindet sich die komplett erhaltene alte Fassade. Ein kleiner Eyecatcher ist die Kirche Santa Maria della Spina. Hier verewigten sich alle Stars der italienischen Kunstszene des 14. Jahrhunderts. Ende des 19. Jahrhunderts musste die Kirche versetzt werden, da sie immer häufiger von Überschwemmungen betroffen war. Heute befindet sie sich etwas erhöht direkt am Arno.


Am nächsten Morgen haben wir uns dann mit dem Zug auf den Weg nach Florenz gemacht.