Rom 2009

1. Tag 2. & 3. Tag 4. Tag 5. Tag

Ende 2009 hatten wir beide noch Resturlaub, der vernünftig abgebaut werden sollte. Da kam der Adventskalender von Air Berlin gerade recht. Täglich schaute ich bei Air Berlin vorbei und dann kam auch gleich das perfekte Angebot. Pro Person nur 59€ Hin- und Rückflug nach Rom(FCO) ab Nürnberg. Sofort ging es auf Hotelsuche. Eher durch Zufall bin ich auf das Re di Roma gestoßen. Bei Tripadvisor ist es auf Platz 15 von über 1000 Hotels, da war der Preis von 65€ pro Nacht inklusive Frühstück unschlagbar. Die Eintscheidung stand also schnell fest, so dass es am 13.12. nach Rom ging.

In Fiumicino angekommen, nehmen wir die FR1 Regionalbahn nach Tuscolana. Von dort aus gehen wir zu Fuß 10 Minuten bis zum Hotel. Die Tickets kosten nur 5,50€ pro Person und sind wesentlich günstiger als der Leonardo Express. Für das Re di Roma ist die FR1 eindeutig die bessere Wahl. Im Hotel angekommen, haben wir uns erst mal in dem super moderen Zimmer ausgebreitet. Nach nur ein paar Minuten Pause haben wir uns dann aber auch wieder auf die Socken gemacht. Zur U-Bahn sinds vom Hotel nur 3 Minuten und von dort sind es nur ein paar Stationen bis ins Zentrum.

Tag 1: nach der Ankunft


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Als erstes haben wir uns den Trevi Brunnen vorgenommen. An der Station Baberini angekommen mussten wir uns erst mal orientieren. Der Platz ist leicht verwirrend. Vor allem war es mittlerweile dunkel und wir mussten uns nur noch die Richtige von 8 Straßen finden um zum Ziel zu kommen. Irgendwann haben wir die Via del Tritone gefunden und waren dann einige Minuten später am Brunnen. Echt wahnsinn was hier abends und im Winter los war. Ich möchte gar nicht wissen was hier im Sommer abgeht.


Das Baden im Pool ist natürlich nicht erlaubt, es war aber eh viel zu kalt. Was auch nicht gut ankommt, ist das Geld aus dem Brunnen zu nehmen. Wenn ich ehrlich bin, würde ich mir die 200.000€ jährlich auch nicht entgehen lassen. Nur ein paar Gassen weiter ist Pantheon. Vorher kommen wir aber noch am Hadrianeum vorbei. Hier befinden sich die Überreste eines im Jahre 145 errichteten Tempels. Die 11 erhaltenen Säulen bilden heute die Front der römischen Börse und Handelskammer. Das Pantheon ist von hier nur noch ein paar Schritte entfernt. Dann steht man plötzlich vor diesem riesigen Tempel. Er ist das am besten erhaltene antike Bauwerk in Rom und somit eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Rom. Mit einer Höhe und einem Durchmesser von über 43m ist er ein echter Gigant. Das spiegelt auch das 6,50m hohe bronzene Eingangstor wieder. Leider war das Pantheon geschlossen, so dass wir eine Besichtigung auf später vertagen mussten.


Da es anfing zu regnen, kam gar keine Stimmung auf dem Piazza della Rotonda auf. So war der Platz wie leer gefegt und die Cafés waren auch menschenleer. Da ja Vorweihnachtszeit war, wollten wir uns etwas verzaubern lassen. Das war bisher aber gar nicht so einfach. Die Straßen waren nur wenig geschmückt und wenn dann meist nur bunt und kitschig. Das hätte ich in Rom gar nicht erwartet. Um so mehr waren wir auf den Weihnachtsmarkt auf dem Piazza Navona gespannt. Vom Pantheon gehen wir nur ein paar Minuten bis zu der bedeutenden barocken Platzanlage. Der Weihnachtsmarkt selbst war so lala. Die winigen weihnachtlichen Stände versprühten mit ihren süßen Leckerein, wie Zuckerwatte, gebrannten Mandeln oder Maronen durch aus etwas Flair. Die vielen Buden die Plastikspielzeug und anderen Quatsch verkauften waren hingegen nicht so toll. Insgesamt war es dennoch ganz nett, aber kein Vergleich mit deutschen Märkten.


Voller Tatendrang wollte ich noch unbedingt zum Kolosseum. Unterwegs kommen wir noch an dieser übergroßen Hochzeitstorte vorbei. Das Monumento Vittorio Emanuele II wurde zwischen 1885 und 1927 gebaut und es wurden hierfür sogar Teile der Kaiserforen abgetragen. Ich muss sagen, ein dezenteres Denkmal und dafür größere Kaiserforen wären mir lieber gewesen. Wir haben uns hier gar nicht länger aufgehalten. Erstens war schon alles geschlossen und zweitens fing es wieder an zu regnen. Also schnell weiter zum Kolosseum. Auch hier war dank Regen und Kälte nix mehr los. Also ab in die U-Bahn und zurück ins warme und gemütliche Hotel.


Zum 2. Tag gehts hier.

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